Sozialdemokraten in der Polizei


Der neugewählte Vorstand mit Roger Lewentz

 

Seit dem 16. August 2011 besteht im Landesverband der SPD Rheinland-Pfalz wieder eine „SIP“ (Sozialdemokraten in der Polizei).

Zunächst wurde sie im Ausschuss für Arbeitnehmerfragen angesiedelt, langfristig wird jedoch die Aufwertung in eine eigene Arbeitsgemeinschaft in der Partei angestrebt.

Vor dem Hintergrund der stetig wachsenden Aufgaben ist es Ziel auf dem Wege der Parteipolitik mit den Fachkenntnissen der SIP die Fraktion der SPD im Landtag und den SPD-Landesvorstand in Fragen der Inneren Sicherheit zu beraten. Hierbei möchte die SIP für eine Polizei streiten, die bürgernah, professionell und für ein Höchstmaß an Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz eintritt. Hierzu zählen auch optimale Rahmenbedingungen für die Polizeibeschäftigten.

Am 05.05.2015 wurde Wolfgang Schwarz bei den Vorstandswahlen wiedergewählt.

 

 

 

Vorsitzender:

Wolfgang Schwarz, MdL

wolfgang-schwarz-mdl.de

 

26.11.2014 in Aktuell

Anträge der SIP auf dem Landesparteitag 2014

 

Am 15.11.2014 fand in Mainz der außerordentliche Landesparteitag der SPD statt. Aus den Arbeitsthemen der SIP erarbeitete der Vorstand vier Anträge, die den Delegierten auf dem Parteitag zur Abstimmung vorgelegt wurden.

Im Einzelnen handelte es sich um folgende Anträge:

  • Angemessene Erhöhung und Dynamisierung der Erschwerniszulage für Dienst zu ungünstigen Zeiten,
  • Einrichtung eines Institutes für Gesundheit und Arbeitsschutz in der Polizei RLP,
  • Freie Heilfürsorge für die Polizei RLP,
  • Eigenständige Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokraten in der Polizei.

Die Anträge wurden durch die Landesvorsitzenden der einzelnen Arbeitsgruppen im Land unterstützt.

Die Antragskommission des Landesparteitages hatte alle unsere Anträge zur Annahme empfohlen.

Der Landesparteitag hatte ein straffes Programm, da neben zahlreichen Berichten u.a. auch zur Kabinettsumbildung,  auch Neuwahlen des gesamten Landesvorstandes anstanden. Aus zeitlichen Gründen konnten deshalb nicht alle Anträge - insgesamt umfasste das Antragsbuch 49 Anträge – abgearbeitet werden.

Unser Antrag zur Erhöhung der Erschwerniszulage sowie der Antrag zur Einrichtung eines Institutes für Gesundheit und Arbeitssicherheit wurden behandelt und durch die Delegierten angenommen und unterstützt.

Die beiden anderen Anträge wurden, gemeinsam mit den restlichen Anträgen, an den Landesparteirat zur Abstimmung überwiesen. Dieser findet am 8. Dezember 2014, 18.00 Uhr, in Rockenhausen, statt.

Ich bin optimistisch und gehe davon aus, dass dort auch unsere beiden noch anstehenden Anträge angenommen werden.

Wolfgang Schwarz

 

21.01.2014 in Veranstaltungen

Klausurtagung Gewalt gegen Polizeibeamte

 
Konzentriertes Arbeiten der Mitglieder

Gewalt gegen Polizeibeamte hat zugenommen

Auf Einladung der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten Mitglieder der SIP zu den drängensten Problemen in diesem Zusammenhang.

2009 wurden in Rheinland-Pfalz 995 Fälle von Gewalt gegen Polizistinnen und Polizisten registriert, 2012 waren es schon 1548. Die Täter sind zumeist männlich, alkoholisiert und handeln allein. In jedem dritten Fall erfolgt die Tatbegehung durch Tritte oder Schläge.

Polizeivollzugsbeamtinnen und - beamte sind exponierte Menschen, denen die Ausübung des  Staatlichen Gewaltmonopols übertragen und anvertraut ist. Mit der großen Machtfülle geht aber auch eine große Verantwortung einher. Der nunmehr stärker in den Fokus gerückten Diskussion um das Themenfeld „Gewalt gegen Polizeibeamte“ steht gleichermaßen die schon lange geführte um den Bereich „Gewalt durch Polizeibeamte“ gegenüber. In einer kritischer und selbstbewusster werden Bevölkerung sind beide Diskussionen zu führen. Für jede einzelne Polizistin, für jeden einzelnen Polizisten ergeben sich aus diesen Diskussionen und den daraus erwachsenden Spannungsverhältnissen große Herausforderungen. Schlagworte sind hier: Wertschätzung, Handlungsfähigkeit der Polizei, Überforderung der Polizei durch komplexer werdende Anforderungen bei gleichzeitigem Personalabbau.

Von verschiedensten Perspektiven beleuchtet wurde das Thema durch folgende Referenten: Alexander Bosch (Amnesty International, BRD), Rainer Hofius (Oberstaatsanwalt Mainz), Gerke Minrath-Grunwald (Keine Gewalt gegen Polizeibeamte e.V.), Björn Neureuter (Gewerkschaft der Polizei), Caroline Schug, (ISIM) und Rita Steffes-enn (Zentrum für Kriminologie & Polizeiforschung).

Erfreut zeigte sich der Landesvorsitzende der SIP Wolfgang Schwarz über den

Verlauf des Seminars. "Ein sehr wichtiges Thema für alle Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten wurde durch ein hoch kompetentes Expertenpodium umfassend beleuchtet. Viele neue Aspekte wurden angesprochen, mit dabei waren auch die Kennzeichnungspflicht und die Beschwerdestelle", so der ehemalige Kriminalbeamte. Offen wurden auch die Vorfälle angesprochen, bei denen Polizisten im Focus der Ermittlungen standen. "Ich bin sehr froh, dass es relativ wenige Ermittlungsverfahren gegen Polizisten wegen ungerechtfertigter Gewalt gibt und dass die meisten von diesen wenigen durch die Staatsanwaltschaft eingestellt werden", so Schwarz weiter.

Den Seminarteilnehmern war es wichtig herauszustellen, dass sich die

Kolleginnen und Kollegen oftmals vom Dienstherrn und der Politik alleine

gelassen fühlen, wenn die Presse über Sachverhalte ausführlich berichtet,

die später dann eingestellt werden.

Wolfgang Schwarz: "Dies nehmen die SIP, aber auch ich als Auftrag mit, um es

in den entsprechenden Gremien und der Polizei aufzuarbeiten."

 

Zahlreiche Optimierungsmöglichkeiten wurden der zuständigen Staatssekretärin und Genossin Heike Raab vorgestellt, die aufmerksam zuhörte und viele Notizen machte.

 

 

12.07.2013 in Allgemein

Neuwahlen 2013

 
Vorstand der SiP, W. Schwarz 2. v.li.

Am 14. Mai 2013 wurde der Vorstand der SiP neu gewählt.

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SIP-Dialog

SPD-Landtagsabgeordnete im Dialog mit der Polizei

Die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der Polizei (SIP) laden landesweit die Abgeordneten ihrer SPD-Landtagsfraktion zu offenen Gesprächen mit den Polizeikollegen und den Polizeibediensteten an den Standorten der Polizeipräsidien ein.

Die SIP sind ein Zusammenschluss von Beschäftigten und Bediensteten in der rheinland-pfälzischen Polizei. Insgesamt sind das über 500 Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsbeamtinnen und -beamte sowie Beschäftigte in den Polizeibehörden. Sie arbeiten für bessere soziale Arbeitsbedingungen und stellen sich darüber hinaus insbesondere den innenpolitischen und sicherheitspolitischen Fragen. Fragen, die sich sowohl auf polizeiinterne Themenfelder aber auch auf die Themen, die die Bürgerinnen und Bürger beschäftigen, beziehen.

Mit Blick auf eine zukunftsorientierte "Polizei RLP 2050" wollen die Vertreter der SIP die SPD-Landtagsfraktion mit einem großen Kolleginnen- und Kollegenkreis, am Standort aller rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien, ins Gespräch bringen. Gestartet wurde die Veranstaltungsreihe am 14. Oktober 2015 in Mainz.

Zur nächsten Veranstaltung lädt der Landesvorsitzende der SIP und polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Wolfgang Schwarz, mit seinen Vorstandskollegen und im Namen des Fraktionsvorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Alexander Schweitzer,  alle interessierten Polizistinnen und Polizisten, Verwaltungsbeamtinnen und -beamte sowie Beschäftigte des PP Westpfalz und der Bereitschaftspolizei im Bereich des PP Westpfalz, in das Lokal "Zur Feiermaus", Auf der Brücke 6, 67661 Kaiserslautern-Siegelbach, am 03.02.2016, 17.00 Uhr, ein.

An dem Abend stehen, neben Wolfgang Schwarz, auch regionale Landtagsabgeordnete zum offenen Meinungsaustausch bereit.

Die angesprochenen Themen und Anregungen des Abends werden durch die Abgeordneten gesammelt und fließen in die politische Arbeit der SPD-Landtagsfraktion ein.

Die Veranstaltung ist öffentlich.

Standpunkte zur Inneren Sicherheit - Kernthesen

1.   Anerkennung der vom Parlament beschlossenen 9014 Polizeibeamtinnen    und Polizeibeamten als Vollzeitäquivalente

 

2.   Dafür sind jährlich 450 Ausbildungsstellen für Polizeibeamtinnen und 

      Polizeibeamten erforderlich

 

3.   Neuauflage des Tarifbeschäftigtenprogramms zur Entlastung des

      Polizeidienstes

 

4.   Erarbeitung eines Beförderungsverlaufsmodells zur Reduzierung des

      Beurteilungsaufwandes

 

5.   Wertschätzung der Polizei auf Grund des besonderen Berufsbildes

      verbessern, entsprechen des hohen Stellenwertes in der Gesellschaft

 

6.   Gewaltbereitschaft gegen Polizei und Hilfsorganisationen konsequent

      entgegentreten

 

7.   Gesicherte Polizeiarbeit vor Ort und Erhalt der Polizeipräsenz in der

      Fläche

 

8.   Verstärkte Bekämpfung sozialschädlicher Delikte, wie z.B. der 

      Organisierten Kriminalität, der Wirtschaftskriminalität, der   Steuer     hinterziehung und der Korruption

 

9.   Verbesserung der Möglichkeiten zur Gewinnabschöpfung, z.B. durch eine Beweislastumkehr

 

10. Weitere Verbesserungen der sozialen Arbeitsbedingungen/Fürsorge, unter Berücksichtigung der besonderen Belastungen bei der Polizei